Schweizer Rüstungsexporte – eine Notwendigkeit?

Andreas Zumach, Völkerrechtsexperte, im Gespräch mit Magdalena Küng, Gruppe für eine Schweiz ohne Armee, und Dr. Jean-Philippe Kohl, Swissmem (Verband der schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie sowie verwandter technologieorientierter Branchen)

Zumach Syrien

Mittwoch, 19. September 2018, 19.30 Uhr
RomeroHaus, Luzern (Anreise)
Eintritt Fr. 18.-/15.-

Die Schweizer Rüstungsindustrie hat Tradition und einen wirtschafts- und sicherheitspolitischen Stellenwert in der Schweiz. Will sie Rüstungsmaterial für ihre eigene Armee herstellen, scheint es naheliegend, Überschüsse für den Export zu produzieren. Der Bundesrat bestätigte in diesem Juni die Rüstungsindustrie und will Exporte unter gewissen Bedingungen auch in Länder erlauben, die in einen internen oder internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt sind.

Hat dies die Schweizer Wirtschaft nötig? Wie lässt sich garantieren, dass das gelieferte Rüstungsmaterial nicht doch für Menschenrechtsverletzungen verwendet wird? Ist die Schweiz in ihrer humanitären Tradition als neutrale Vermittlerin noch glaubwürdig?


BEMERKUNGEN:
Die Reihe «Politik aktuell mit Andreas Zumach» findet seit 2007 regelmässig im RomeroHaus statt. Drei- bis viermal jährlich trifft sich der renommierte UNO-Korrespondent im Politgespräch mit national und international bekannten Persönlichkeiten zum Gedanken- und Meinungsaustausch über aktuelle Themen. Der Abend bietet Hintergrundinformationen aus erster Hand für alle interessierten Besucher/innen.

 

Kontakt

Anita Hess

Assistentin Bereich Nord / Sachbearbeiterin Bildung & Sensibilisierung
T +41 58 854 11 43
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